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3 x Ja für eine starke Ostschweiz

27.01.2026

Am 8. März 2026 entscheidet die St.Galler Stimmbevölkerung über drei kantonale Vorlagen: Wil West, die Kantonsstrasse zum See mit Anschluss Witen sowie den Neubau des Berufs- und Weiterbildungszentrums Rapperswil-Jona. Die IHK empfiehlt dreimal Ja. Gemeinsam stärken die drei Projekte die Standortattraktivität und die langfristige Entwicklung des ganzen Kantons.

Ja zu Wil West: Zukunftsstandort mit Vorbildcharakter und Verkehrsentlastung

Wil West schafft einen attraktiven, modernen Standort für bestehende und neue Unternehmen – mit neuen Arbeitsplätzen und einer Konzentration von Industrie und Gewerbe, die Zersiedelung bremst. Damit verbunden sind Massnahmen im Mobilitätsbereich, wovon die ganze Ostschweiz profitiert: Mit den Achsen St.Gallen-Zürich und Toggenburg-Bodensee liegt Wil an zentraler Lage für die Erreichbarkeit der ganzen Region. Zudem ist die Vorlage mit Ausgleichsmassnahmen zum Erhalt von Kulturland verbunden (Kompensation von Fruchtfolgeflächen) und dient in Bezug auf eine nachhaltige Raumentwicklung als Vorzeigeprojekt. «Wil West ist die Chance für einen zukunftsgerichteten Wirtschaftsraum Ostschweiz. Es schafft Wertschöpfung, bündelt Entwicklung an einem Standort und verbessert die Verkehrssituation in der Region nachhaltig», so IHK-Direktor Markus Bänziger.

 

Ja zur Kantonsstrasse zum See und Anschluss Witen: Bessere Erreichbarkeit

Das Vorhaben bündelt den Durchgangsverkehr und entlastet damit die Zentren und Quartiere in der Region Rorschach spürbar. Gleichzeitig verbessert es die siedlungsverträgliche Erreichbarkeit der Gewerbe- und Industriegebiete und steigert so die Standortattraktivität. Wer die Region voranbringen will, braucht leistungsfähige Verkehrsachsen: Das Projekt schafft mehr Sicherheit, weniger Stau und eine bessere Erschliessung – zum Nutzen von Bevölkerung und Unternehmen.

 

Ja zum Neubau BWZ Rapperswil-Jona: moderne Infrastruktur für die Berufsbildung

Ebenfalls Ja sagt die IHK zum Neubau des Berufs- und Weiterbildungszentrums Rapperswil-Jona. Die bestehenden Räumlichkeiten sind seit Jahren nicht mehr zeitgemäss; der Neubau schafft die Grundlage für moderne Lernformen und mehr Kapazität, von heute rund 1’200 Lernenden auf 1’600 Lernende. Eine starke Berufsbildung braucht starke Infrastruktur. Der Neubau ist eine Investition in Fachkräfte, in Qualität und in die Attraktivität des Bildungs- und Wirtschaftsstandorts.

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